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Fresenius VZ halten 10.12.2004
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust empfehlen weiterhin, die Vorzugsaktien von Fresenius (ISIN DE0005785638 / WKN 578563) zu halten.
Die Präsentation der Sparte Kabi im Rahmen des Capital Market Day sei nach Ansicht der Analysten von Helaba Trust überzeugend ausgefallen.
Ihr Eindruck sei, dass sich im zweitgrößten Bereich des Fresenius-Konzerns in den letzten Jahren vieles zum Positiven gewendet habe. Zudem würden das dynamische Managementteam, verschlankte Strukturen, ein klares strategisches Konzept und eindeutige Zielvorgaben dafür sprechen, dass sich die starke Marktstellung künftig in weiter steigenden Renditen niederschlagen werde. Positiv werte man auch die erhöhte Transparenz und die Konzentration auf profitables Wachstum. Man rechne damit, dass der wohl weltweit anhaltende Preisdruck durch die Gesundheitspolitik durch Innovationen, Effizienzgewinne und weitere Kostenoptimierungen überkompensiert werde. Dass dies möglich sei, würden die im deutschen Markt trotz Umsatzeinbußen stabilen Gewinne zeigen.
Aus Wettbewerbsgründen sei Kabi nicht in den USA und Japan aktiv. Das Volumen der übrigen relevanten Märkte habe nach Unternehmensangaben 2003 bei 6,9 Milliarden Euro gelegen. Mit einem Marktanteil von 21% sei Kabi Marktführer vor Baxter. Sowohl in der Infusionstherapie als auch in der klinischen Ernährung sei die Sparte die Nr. 1. Lediglich in der Transfusions-Technologie liege Baxter vorne. Man rechne damit, dass die für viele Produkte reklamierte Technologieführerschaft, eine wohl anhaltende Konsolidierung sowie die verstärkte Durchdringung junger Märkte sich in weiteren Marktanteilsgewinnen niederschlagen werden. Auf Basis eines organischen Wachstums von 5% pro Jahr und Kostenoptimierungen sei geplant, die EBIT-Marge bis 2007 auf 15% zu steigern. Bislang würden die Analysten von Helaba Trust mit 14% kalkulieren.
Die wichtigsten Risiken seien der harte Wettbewerb im Basisgeschäft, die zögerliche Akzeptanz von Innovationen in vielen Märkten sowie regulatorische Eingriffe. Per Saldo rechne man mittelfristig mit jährlich deutlich zweistelligen Gewinnzuwächsen der Sparte. Der Beitrag zum Nettoergebnis des Fresenius-Konzerns dürfte nach Ansicht der Analysten von Helaba Trust 2006 die 50%-Marke überschreiten und so die Medical-Care-Beteiligung als wichtigste Ertragssäule ablösen. Gleichzeitig verbessere sich damit die Risikostreuung. Allerdings werde das derzeit negative Sentiment für Medical-Care die Aktie voraussichtlich belasten. Per Saldo sehe man den Zeitpunkt für einen Einstieg noch nicht gekommen.
Die Analysten von Helaba Trust empfehlen weiterhin, die Vorzugsaktien von Fresenius zu halten.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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